Eine Trans-Organisation kommt an die Schule, ein 14-Jähriger identifiziert sich plötzlich als trans, will Pubertätsblocker und Hormone. Die Eltern sind geschockt, haben nie vorher entsprechende Anzeichen bei ihrem Sohn bemerkt. Der will mehr als bloß einen weiblichen Vornamen und macht Ernst, bittet um Inobhutnahme durch das Jugendamt. Die Familie ist zerstört und die Front gezogen.
Den verzweifelten Eltern steht ein trans-affirmatives System gegenüber. Schule, Jugendamt, Wohngruppe, Gericht und oft auch Ärzte und Therapeuten treiben den Keil immer tiefer zwischen Eltern und Kind. Die Schlachten gehen um das Sorgerecht, also um die Entscheidung, ob das Kind vor seiner Volljährigkeit Pubertätsblocker und gegengeschlechtliche Hormone bekommt.
Dutzendfach haben sich in den vergangenen Jahren solche Tragödien mit einer frappierenden Ähnlichkeit in Deutschland abgespielt. Immer exakt das gleiche Muster, bis hin zu einzelnen Formulierungen. Inzwischen zeigt sich aber auch, dass betroffene Eltern nicht gänzlich auf verlorenem Posten stehen. Anwälte, die mit solchen Fällen betraut sind, raten Eltern, um ihr Sorgerecht zu kämpfen und es auf einen Rechtsstreit mit den Familiengerichten ankommen zu lassen.
Durch den Rechtsstreit gewinnen Eltern Zeit
Denn mal eben so kann man Eltern das Sorgerecht nicht entziehen, auch wenn die Kinder urplötzlich beteuern, wie gewalttätig ihr Vater doch sei. Die juristischen Mühlen mahlen langsam und die Verfahren können sich über Jahre hinziehen, nicht selten bis zur Volljährigkeit des Kindes, womit sich für die Gerichte dann die Fälle von selbst erledigen. Und die Eltern haben zumindest Zeit gewonnen und müssen hoffen, dass ihr Kind wieder zur Besinnung kommt trotz jahrelanger Transgender-Bestärkung durch neue Freunde und Vorbilder in den Wohngruppen.
Nicht zu unterschätzen ist eine Botschaft, die mit dem Rechtsstreit einhergeht: Auch wenn die Kinder überzeugend vortragen, für wie „menschenverachtend“ sie ihre Eltern halten, weil diese die medizinischen Eingriffe verweigern, so erleben die Kinder doch auch, dass ihre Eltern oftmals die einzigen sind, die für ihre Unversehrtheit kämpfen. Nicht selten erkennen die Kinder nach einiger Zeit, dass dies im Gegensatz zur wohlfeilen Trans-Bejahung aus wirklicher Liebe geschieht.
Anwalt der Eltern erzielt Erfolg
Ein Hintergrundbericht von Apollo News zeichnet solch einen typischen Fall ausführlich nach. Gerichte können trotz befangener Richter den trans-affirmativen Betreuern in den Jugendämtern nicht ohne weiteres den Weg ebnen:
„Die Verfahrensbeiständin ließ vor Gericht die negativen Folgen von Pubertätsblockern außer Acht und habe wiederholt Treffen mit den Eltern zusammen mit ihrem Kind abgesagt. Deshalb beantragte der Anwalt der Eltern, dass eine andere Verfahrensbeiständin eingesetzt werde und dass die Frau bis zur Neueinsetzung medizinische Äußerungen zu unterlassen habe.“

