Hunderte Minderjährige änderten bereits ihren Geschlechtseintrag – allein in Sachsen. Die neuesten Zahlen zu den Auswirkungen des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) stammen aus dem Freistaat. Grund ist eine Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Doreen Schwietzer. Die Antwort des sächsischen Innenministeriums (Drs.-Nr.:8/6289) liegt KeinMädchen vor.
Insgesamt haben seit Inkrafttreten des SBGG 2.884 Sachsen ihren Geschlechtseintrag ändern lassen. Die meisten davon im studentisch geprägten Leipzig (1.161). In andere Städten wie Dresden (525) und Chemnitz (227) sind es deutlich weniger.
Am häufigsten war der Wechsel vom weiblichen zum männlichen Geschlechtseintrag (38 Prozent), gefolgt von männlich zu weiblich (24 Prozent). Viele junge Frauen und Mädchen fallen in die Gruppe derjenigen, die von weiblich zu „divers“ oder zu „ohne Angaben“ wechseln. Die genauere Betrachtung der Zahlen zeigt, dass die Inanspruchnahme des SBGG ein überwiegend weibliches Phänomen ist:
Zum Beispiel liegen für Leipzig Stadt folgende Daten vor:
Weiblich zu männlich: 394. Männlich zu weiblich: 264. Weiblich zu divers: 149. Männlich zu divers: 52. Weiblich zu ohne Angabe: 215. Männlich zu ohne Angabe: 81
In Leipzig Stadt wechselten also 758 Frauen und 397 Männer ihren Geschlechtseintrag.
Ähnlich ist das Ergebnis in Dresden Stadt:
Weiblich zu männlich: 210. Männlich zu weiblich: 151. Weiblich zu divers: 59. Männlich zu divers: 22. Weiblich zu ohne Angabe: 61. Männlich zu ohne Angabe: 22
In Dresden Stadt wechselten 330 Frauen und 195 Männer ihren Geschlechtseintrag.
Beim Wechsel zu „divers“ und zu „ohne Angabe“ sind es etwa dreimal mehr Frauen als Männer, die diese Möglichkeit nutzen. Die Zahlen bestätigen ein bekanntes psychologisches Motiv der jungen Frauen und Mädchen, die in den Trans-Kult geraten. Sie wollen nicht unbedingt männlich, sondern sie wollen vor allem keine Mädchen mehr sein.
Auch Kinder unter 14 Jahren betroffen
Einige Standesämter machten Angaben zum Alter der Antragssteller. Demnach waren mindestens 331 minderjährig, und davon sogar 24 jünger als 14 Jahre. Doch da Leipzig aber auch Chemnitz und der Vogtlandkreis diese jüngste Altersgruppe nicht gesondert erfassten, dürfte die Zahl der betroffenen Kinder unter 14 Jahren noch deutlich höher liegen.
In der Altersgruppe der Minderjährigen sind es deutlich mehr Mädchen, die ihren Geschlechtseintrag änderten. So wechselten etwa in Leipzig Stadt 120 Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren ihren Geschlechtseintrag von weiblich zu männlich. Aber nur zehn männliche Jugendliche beantragten den Geschlechtseintrag „weiblich“.
Auch in der Gruppe der 18- bis 25-Jährigen, die Doreen Schwietzer gesondert abfragte, ist der Geschlechterüberhang noch deutlich. Unter den 2.884 Sachsen, die ihren Geschlechtseintrag bisher ändern ließen, sind viele Mädchen und junge Frauen. Seit Jahren warnen Kinder- und Jugendpsychiater vor dem Trans-Kult, der weibliche Jugendliche besonders gefährdet – meist im Zusammenhang mit psychiatrischen Vorerkrankungen. Trans-affirmative Schulen und Jugendkulturen in eher links geprägten Großstädten scheinen ebenfalls ein Faktor für überdurchschnittlich viele Trans-Outing zu sein.
Der gravierendste Eingriff in die Entwicklung der Jugendlichen ist, wie die Zahlen aus Sachsen belegen, das SBGG selbst. Es normalisiert den Geschlechtswechsel und zieht die Betroffenen immer weiter in den Trans-Kult bis hin zur medizinischen Transition.

