Es gibt A-Promis, es gibt B-Promis und es gibt Noemi Hüning. Erinnert sich jemand? Natürlich nicht. Zurück ins Jahr 2012: Bei Vox läuft „Goodbye Deutschland“. Parani Hüning und ihre kleine Tochter Noemi wandern nach Thailand aus. Unlängst gab es eine Wiederholungsfolge. Soweit so belanglos.
Der Grund, warum das Trash-Portal Tag24 jetzt über die Trash-Sendung von Anno dazumal berichtet, ist einzig und allein, dass Noemi wichtige Neuigkeiten für Vox hat: Noemi ist seit 2021 Transgender und heißt jetzt Nick.
„Ich bin also nicht mehr das kleine Mädchen Noemi, sondern bin jetzt ein erwachsener Mann und der Sohn meiner Mutter.“
Upgrade zum „Star“
Irgendjemand, den kein Mensch kennt und der vor vierzehn Jahren als Kind für ein paar Szenen im Fernsehen war, ist heute trans. Das ist die ganze Story. Es reicht, um in der Redaktion von Tag24 einen Reflex auszulösen. Das Ergebnis des Beifall-für-Trans-Outing-Reflexes ist diese Headline:
Tochter von „Goodbye Deutschland“-Star ist jetzt ein Mann: „Bin nicht mehr das kleine Mädchen“
Der Trans-Kult ist auf dem absteigenden Ast. Doch der Automatismus, jeden x-beliebigen Z-Promi, der sich als trans outet, zum „Star“ upzugraden und ihm eine Bühne zu bieten, hat sich tief in der DNA der Trash-Journalisten verankert.

